In der Zeit vom 26.09. bis 03.10.2021 findet erneut unter dem Motto #offengeht! die diesjährige Interkulturelle Woche im Kreis Heinsberg statt.

Hier können Sie sich das Programmheft (Mantel und Einlegeblatt) sowie das entsprechende Plakat zur Interkulturellen Woche herunterladen:

Aufgrund Corona-bedingter Einschränkungen ist die Teilnehmeranzahl bei einigen Veranstaltungen begrenzt, sodass eine namentliche Voranmeldung erforderlich ist. Entsprechende Informationen zur jeweiligen Anmeldung können Sie dem Programmheft entnehmen.

Die Mitglieder des Interkulturellen Arbeitskreises, die Stadt Hückelhoven, die VHS und das KI würden sich freuen, Sie bei einigen Veranstaltungen in der Interkulturellen Woche begrüßen zu dürfen.

Das Netzwerk Wiedereinstieg in Aachen und StädteRegion Aachen bietet nach erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren die erste Berufsbildungswoche für zugewanderte Frauen an.

In der Zeit vom 12. bis zum 16. April können interessierte Frauen frei wählen zwischen digitalen Angeboten und analogen Veranstaltungen in Aachen, Eschweiler, Herzogenrath und Stolberg. Die Themen sind breitgefächert von der beruflichen Integration über Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu Empowerment-Themen.

Für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ist vor Ort gesorgt.
Das Angebot ist kostenfrei für die Teilnehmerinnen.

Anmeldung und Informationen zur Berufsbildungswoche:
https://netzwerk-w-aachen.de

Die Aktivitäten des landesweiten Netzwerkes zielen darauf ab, vor Ort den Wiedereinstieg in den Beruf zu fördern und gezielte Unterstützung anzubieten durch Information und Kooperation relevanter Institutionen und Akteurinnen im Themenfeld.

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass es auch im Kreis Heinsberg eine große Zahl junger Geflüchteter gibt, die in den Städten und Gemeinden nur geduldet oder gestattet sind und so gut wie nicht von bestehenden Angeboten der Arbeitsförderung oder von Integrationskursen profitieren können. Die Situation dieser jungen Menschen ist von einer ständigen existenziellen Unsicherheit geprägt, die psychisch sehr belastend ist. Deutschkenntnisse und Qualifikationen reichen in fast allen Fällen nicht aus, um mehr als einfachste Aushilfstätigkeiten zu bekommen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat deshalb die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ ins Leben gerufen, die mit Hilfe von speziellen Förderangeboten die Zielgruppe der Geduldeten und Gestatteten zwischen 18-27 Jahren bei ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit unterstützen soll. Der Kreis Heinsberg beteiligt sich unter Federführung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) an der Landesinitiative und hat in diesem Rahmen eine Geschäftsführende Stelle eingerichtet, die die Projektkoordination innehat. Die Volkshochschule hat nun erste Maßnahmen gestartet, um das Potenzial dieser jungen Menschen zu fördern, damit sich diese auf dem deutschen Arbeitsmarkt integrieren und ausgeprägter am gesellschaftlichen Leben im Kreis Heinsberg teilhaben können. Im Dezember 2020 sind bereits zwei innovative und passgenaue Lehrgänge gestartet, in denen das Deutschlernen mit der Förderung von Schlüsselkompetenzen und Grundbildung kombiniert wird. Es finden auch erste berufs- oder ausbildungsbegleitende Qualifizierungen und Sprachförderungen in Absprache mit den Betrieben statt, um noch fehlende Qualifikationen nachholen zu können. Die Zuweisung der Teilnehmenden erfolgt in allen Fällen durch Teilhabemanagerinnen des Kommunalen Integrationszentrums und des Deutschen Roten Kreuzes, die im Rahmen der Landesinitiative eingestellt wurden. Eine begleitende sozialpädagogische Betreuung erfolgt im Bedarfsfall durch Coaches der Volkshochschule. Das gemeinsame Ziel der engen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist, die Lebens- und Arbeitssituation der jungen Geflüchteten in den Fokus zu nehmen und grundlegend zu verbessern. VHS-Leiter Ingo Rümke zeigt sich überzeugt von dem Programm: „Die Volkshochschule hat jetzt endlich die Möglichkeit, auch diesen jungen Menschen, die zumeist auch hoch motiviert sind, die Chance zu geben, sich intensiv individuell weiterzubilden und weiterzuentwickeln. Dadurch können sie sich besser in die Gesellschaft integrieren und eine gesicherte wirtschaftliche Existenz aufbauen. Das kann eine win-win-Situation für alle ergeben.“ Weitere Informationen zur Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ finden Sie hier.

Auch in diesem Jahr bietet das Kommunale Integrationszentrum Kreis Heinsberg gemeinsam mit der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises im Rahmen der interkulturellen Woche wieder ein Konzert an: Ensemble Noisten – Klezmer Pastorale.

Das Konzert findet am Mittwoch, den 30.09.2020, ab 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Heinsberg, Erzbischof-Philipp-Straße 10, statt.

 Den Flyer können Sie sich hier herunterladen:

Entsprechende Informationen zur jeweiligen Anmeldung können Sie dem Flyer entnehmen.

 

In der Zeit vom 25.09. bis 03.10.2020 findet erneut unter dem MottoZusammen leben – zusammen wachsen!die diesjährige Interkulturelle Woche im Kreis Heinsberg statt.

Hier können Sie sich das Programmheft (Mantel und Einlegeblatt) sowie das entsprechende Plakat zur Interkulturellen Woche herunterladen:

Aufgrund Corona-bedingter Einschränkungen ist die Teilnehmeranzahl bei einigen Veranstaltungen begrenzt, sodass eine namentliche Voranmeldung erforderlich ist. Entsprechende Informationen zur jeweiligen Anmeldung können Sie dem Programmheft entnehmen.

Die Mitglieder des Interkulturellen Arbeitskreises, die Stadt Hückelhoven, die VHS und das KI würden sich freuen, Sie bei einigen Veranstaltungen in der Interkulturellen Woche begrüßen zu dürfen.

„Care for Integration“: Kursstart „Kompetenzzentrum Pflege“, am 3. August 2020 in Heinsberg // Einladung zur kommenden Informationsveranstaltung

um Menschen mit Migrationshintergrund oder Geflüchteten eine Perspektive in der Pflege zu ermöglichen, findet auch in diesem Jahr ein Folgekurs des NRW Modellprojekts „Care for Integration“ statt. Der Kurs beginnt am 3. August 2020 mit dem „Kompetenzzentrum Pflege“ (Modul 1).

Inhalt und Umfang

Das niedrigschwellige Qualifizierungsangebot „Care for Integration“ hat einen zeitlichen Umfang von insgesamt 2,5 Jahren und schließt mit der staatlichen Examensprüfung zur/zum Pflegeassistentin/Pflegeassistenten ab. Mit dem 12-monatigen Einstiegsmodul „Kompetenzzentrum Pflege“ werden die Teilnehmenden zunächst in allen für die Ausbildung relevanten Bereichen fit gemacht. Diese beinhalten:

  • Berufsspezifischen Sprachunterricht
  • Pflegetheoretischen Unterricht
  • Vorbereitungsunterricht für den externen Hauptschulabschluss (nach Klasse 9)
  • Erste praktische Einsätze in Pflegeeinrichtungen und/oder ambulanten Diensten

Anschließend an das Kompetenzzentrum, können die Teilnehmenden mit der Ausbildung zur/zum Pflegeassistentin/Pflegeassistenten fortfahren. Begleitend zur 18-monatigen Ausbildung erhalten die Teilnehmenden auch weiterhin berufsspezifischen Sprachunterricht sowie falls erforderlich Hauptschulunterricht. 

Mit der erfolgreichen Teilnahme am Qualifizierungsangebot „Care for Integration“, haben die Absolventinnen und Absolventen sich automatisch für die 3-jährige Fachkraftausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann qualifiziert und können diese direkt im Anschluss aufnehmen. Mit einer Abschlussnote von bis zu 2,5 kann die Fachkraftausbildung sogar um ein Jahr verkürzt werden.

Neben der gesundheitlichen Eignung und dem Interesse, einen verantwortungsvollen und sozialen Beruf zu erlernen, wird von den Bewerberinnen und Bewerbern als Zugangsvoraussetzung ein Sprachniveau von mindestens A2 erwartet. Entsprechende Nachweise sind nicht erforderlich, sollten aber, falls vorhanden, eingereicht werden.

Für die Teilnahme ist das Einverständnis und die Förderung durch das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit durch einen Bildungsgutschein notwendig, daher empfehlen wir sofort (parallel zur Bewerbung) mit dem/der entsprechenden SachbearbeiterIn Kontakt aufzunehmen, um die individuellen Fördermöglichkeiten zu besprechen.

Zudem muss je nach Aufenthaltsstatus die Erlaubnis der Ausländerbehörde für die Ausbildung eingeholt werden.

Interessent*innen für unser Ausbildungsangebot reichen bitte eine schriftliche Bewerbung ein bei:

Akademie für Pflegeberufe und Management

Markt 22

52525 Heinsberg

Oder per E-Mail an: heinsberg@apm-nrw.de

Diese beinhaltet:

    • Betreff: Bewerbung Kompetenzzentrum Start 2020
    • Kurzes Anschreiben mit einer Selbsteinschätzung der Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
    • Tabellarischer Lebenslauf, insbesondere mit einer Auflistung der Schulbesuche und ggf. erreichten Abschlüssen, sowie Aufenthalt in Deutschland (seit Monat/Jahr).
    • Einfache Kopien von:  
  • Ausweis und Pass, falls vorhanden

 

      • Schulzeugnissen, Abschlusszeugnissen, deren Übersetzungen oder Anerkennungen, falls vorhanden
      • Sprachzertifikaten, falls vorhanden
      • Praktikumsnachweisen, falls vorhanden

Die Bewerber*innen werden nach Eingang der Bewerbung persönlich kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.

Sollten Sie als Bewerber*in, Betreuer*in oder Vermittler*in Fragen zum Bewerbungsverfahren haben oder an weiteren Informationen interessiert sein, richten Sie Ihre Anfrage bitte entweder an die Pflegeschule oder gerne auch an:

Barbara Schulin (Projektkoordinatorin „Care for Integration“):

E-Mailadresse: barbara.schulin@apm-nrw.de  

Telefonnr.: 0151-574 652 50

Wir freuen uns auf Sie!

 

Ihre apm Heinsberg

 

Heinsberg. Die interkulturelle und diversitätsbewusste Öffnung der Verwaltung stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Heinsberger Kreishaus, an der 21 Auszubildende der Kreisverwaltung teilnahmen. Dr. Asli Topal-Cevahir vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Heinsberg und Ausbildungsleiterin Verena Liphardt vom Haupt- und Personalamt zeichneten verantwortlich für die Mischung aus Vortrag, Workshop und Training.

Dr. Asli Topal-Cevahir: „Es geht um Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt und einen an Gleichstellung und Gerechtigkeit ausgerichteten Umgang der Verwaltung mit Diversität.“ Darüber hinaus solle das Thema „Interkulturelle Öffnung“ als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen der Verwaltung verankert werden. Ein wichtiger Bereich sei dabei die Personalentwicklung, Personalführung und Personalerhaltung. Denn auch im Leitbild der Kreisverwaltung sei grundsätzliche Offenheit und Schätzung von Vielfalt festgeschrieben.

Die Auszubildenden der Kreisverwaltung wurden durch Vorträge und Übungen auf das Thema eingestimmt. Sie sollten durch die Veranstaltung einen diversitätsbewussten Blickwinkel für ihre tagtäglichen Aufgaben erhalten. Damit würden sie einen Beitrag zur Modernisierung und Bürgerfreundlichkeit der Kreisverwaltung leisten. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind geplant.